Tipps zur Geomarketing

Bei Marketingaktionen, egal ob bundesweit oder international, zeigen sich häufig deutliche Unterschiede, weil sich recht wenig Unternehmen die Märkte genau kennen und ihre Aktivitäten so optimieren, dass große Erfolge erreicht werden. Vorhandene Kundendaten können geografisch aufbereitet werden damit ein Unternehmen den Marketingerfolg richtig analysieren können. Gerade wenn ein Vertriebsziel nach einer Aktion knapp verfehlt wurde, werden Sie als erste Analyse feststellen, dass der Außendienst nicht nachziehen konnte.

Die Detailanalyse beim Geomarketing
Da die gezielte Marktforschung lange Zeit in Anspruch nimmt, wird sie beim Geomarketing nicht angewendet. So ist eine grafische Aufteilung der Kundendaten weniger zeitaufwendig, liefert genauere Ausschlüsse und kostet auch weniger. So gehen Sie am besten vor:

  • Ist-Situation des Unternehmens muss analysiert werden
  • Umsatz-, Kunden-, Interessen- und Absatzzahlen zusammenfassen
  • Externe Daten wie Absatzpotenzial und Gesamtmarkt müssen eingeholt werden
  • Die Vertriebsgebiete sollten danach miteinander verglichen werden

Aufgrund verschiedener Faktoren wie Kaufverhalten und Kaufkraft variieren ebenfalls die Kaufsegmente, welche die einzelnen Vertriebsmitarbeiter erreichen. Mit Hilfe von geografischen Informationssystemen (GIS) können räumliche Vertriebs- und Marketingplanungszusammenhänge analysiert werden. Eine Landkarte, welche die erforderlichen Potenzialdaten beinhaltet, kann Erfolge und Misserfolge viel besser aufzeigen als eine Excel-Liste. Auch Chancen und Risiken werden hier aufgedeckt und erkannt. Sie können sehr viel zur Entscheidungsfindung und Problemlösung beitragen.

Achten Sie auf die Bewohner eines Gebiets
Wohnen Menschen in einem einzigen Gebiet, wird ihr Lebensstil sich sehr ähneln und daher ihr Konsumverhalten ebenfalls sehr ähnlich sein. Aber dabei sind Kriterien wie Stadt- und Landmenschen zu beachten, denn Stadtmenschen unterscheiden sich im Lebensstil von den Landmenschen. Somit haben sie auch anderen Konsum, auch wenn sie nah bei einander leben. Der Vertrieb sollte bei Ihrer Analyse dabei sein, er kann ihnen auch weiterhelfen. Wenn es andere relevante Abteilungen gibt, ist es sicher nicht falsch sie ebenfalls mit einzubinden. Ihr Chef wird sich bei der nächsten Vertriebsaktion sicherlich bei Ihnen bedanken.

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